Sakura Garnelen

Erscheinungsbild

Sakura Garnelen faszinieren durch ein ganz besonderes Erscheinungsbild, was für einen echten Hingucker in jedem Aquarium sorgt. Diese Tiere sind grundsätzlich rot gefärbt. Diese Färbung ist in vielen Fällen sehr intensiv und kräftig und sogar mehrflächig. Durch dieses charakteristische Rot erkennt man die Sakura Garnelen bereits auf den ersten Blick. Durch die auffällige Farbe und diese einzigartige Optik gehören diese Tiere zu den beliebtesten Garnelen Arten.

Die intensivsten Färbungen können die weiblichen Tiere aufweisen. Trotzdem stehen auch die männlichen Tiere durch ihre prachtvolle Färbung klar im Fokus und sind sehr schön anzusehen. Zudem ist es auch auffällig, dass viele Jungtiere bereits in den ersten Tagen die rötliche Färbung aufweisen können. Wie bei vielen anderen Garnelen Arten auch, sind die weiblichen Tiere meistens ein Stück größer als die Männchen. Die Sakura Garnele ähnelt unter den anderen Garnelen Arten der Red Fire Garnele. Die Red Fire Garnele weist im Gegensatz zur Sakura Garnele allerdings keine flächige rote Färbung auf.

Haltung

Für die Sakura Garnelen kann eine optimale Haltung durch ein einfaches Artbecken gewährleistet werden. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass sonstige Aquarien Bewohner, wie Fische oder andere Tiere nicht gestört werden oder den Sakura Garnelen gegenüber gefährlich werden können. Um den Bedürfnissen der Sakura Garnelen gerecht werden zu können, sollte für eine üppige Bepflanzung im Aquarium gesorgt werden.

Das Wasser sollte durch einen entsprechenden Filter gereinigt werden können. Existenziell wichtig ist es, dass keinesfalls Kupfer ins Wasser gelangt. Dies ist sehr schädlich für diese Tiere. Die Wassertemperatur für die Sakura Garnelen sollte im Bereich zwischen 23 Grad und 30 Grad gewählt werden. Ein guter Mittelwert stellt die optimalen Temperaturen für diese Tiere dar. Durch Temperaturen zwischen 25 Grad und 30 Grad ist ein aktiveres Verhalten der Sakura Garnelen zu beobachten. Die Tiere wirken bei diesen Temperaturen agiler und sind daher auch besser zu beobachten.

Futter

Die Sakura Garnele ernährt sich in der freien Natur durch Algen, Schwebeteilchen und verschiedene Blätter, die von Bäumen ins Wasser gefallen sind. Somit ist auf den ersten Blick zu erkennen, dass eine Ernährung auf pflanzlicher Basis ein entscheidender Faktor ist. Auch bei der Haltung im heimischen Aquarium sollte daher auf eine pflanzliche Ernährung gesetzt werden.

Beim Kauf von speziellem Garnelen Futter muss darauf geachtet werden, dass dieses Futter einen sehr hohen pflanzlichen Anteil vorweisen kann. Für besondere Abwechslung hinsichtlich der Ernährung der Sakura Garnelen kann auch Laub aus der freien Natur sorgen. Auch etwas Gemüse z.B. Kürbis, welches zuvor mit heißem Wasser abgekocht worden ist, stellt für die Sakura Garnelen einen echten Leckerbissen dar.

Zucht

Wer Sakura Garnelen selber züchten möchte, muss sich zunächst darüber im Klaren sein, dass diese Tiere ihre Nachkommen bereits voll entwickelt zur Welt bringen. Hierdurch wird einmal mehr die enge Verwandtschaft zu den Red Fire Garnelen klar. Da die Jungtiere bereits entwickelt zur Welt kommen, wird die Zucht im heimischen Aquarium deutlich erleichtert. Somit können Züchter den Vorteil genießen, dass die Larven nicht mühsam aufgezogen werden müssen und auch kein separates Becken mit Brackwasser bereitgestellt werden muss. In jedem Fall ist es besonders wichtig, dass die perfekten Lebensumstände für die Jungtiere gegeben werden können.

Zu empfehlen ist es, dass in einem Becken sowohl männliche als auch weibliche Tiere gemeinsam gehalten werden. Die Jungtiere müssen nicht getrennt werden und können auch mit den älteren Tieren gemeinsam in einem Aquarium leben. Der Filter im Becken muss in jedem Fall gesichert werden, damit nicht die Gefahr besteht, dass die Jungtiere angesogen werden. Für die Sicherheit der Jungtiere muss immer gesorgt werden, da nur so eine artgerechte Aufzucht gewährleistet ist. Die Bedürfnisse der Jungtiere müssen so gut wie Möglich gewährleistet werden können.

Vergesellschaftung

Grundsätzlich ist es auch möglich, die Sakura Garnele gemeinsam mit anderen Tieren in einem Aquarium zu halten. Hierbei muss aber darauf geachtet werden, dass die anderen Bewohner des Aquariums von den Bedürfnissen und auch charakteristisch zueinander passen.

Von der Sakura Garnele selber geht nämlich zu keiner Zeit ein räuberisches oder aggressives Verhalten aus. Es handelt sich um sehr friedfertige Tiere, welche im Idealfall in einem reinen Artbecken gehalten werden sollten. Fische stellen nicht die ideale Ergänzung zur Sakura Garnele dar. Wenn diese Tiere unbedingt vergesellschaftet werden sollen, dann stellen Schnecken die deutlich bessere Alternative dar.