Rotschwanzgarnelen

Erscheinungsbild

Rotschwanzgarnelen sind optisch nicht so auffallend schön, wie manch andere Garnelenart. Aber sie bringt den Vorteile mit sich, dass sie kostengünstig in der Anschaffung ist und für Laien nahezu perfekt gilt. Diese Form der Garnele ist sehr robust. Außerdem ist sie vermehrungsfreudig und leicht zu halten. Aufgrund dieser Fakten, werden sich Anfänger an der Rotschwanzgarnele erfreuen können. Bei der Zucht hat man schnelle Erfolge.

Das Aussehen der Rotschwanzgarnelen lässt sich leicht beschreiben. Sie scheinen ein wenig transparent und hell. Aber der Schwanzbereich ist rot, weshalb dieses Tier auch zu seinen Namen kam. Die rötliche Färbung ist zwar nicht besonders markant, aber doch fällt sie ins Auge. Ansonsten sei gesagt, dass diese Garnelenform durchaus auch einmal leicht bläulich schimmern kann. Andere Tiere wieder haben kleine Punkte, die dank der Transparenz sehr gut auffallen. Manche Garnelen haben auch bestimmte Zeichnungen.

Diese Garnelenart kann bis zu 3,5 cm groß werden. Man sagt, dass die Männchen eher nur bis zu 3 cm groß werden. Die Weibchen scheinen immer etwas größer und erreichen oft sogar die erwähnten 3,5 cm.

Haltung

Die Haltung ist recht einfach. Laien sollten sich am besten für die Rotschwanzgarnelen entscheiden. So lernen sie erst einmal den Umgang mit den besonderen Wasserbewohnern. Gut ist, dass diese Garnelenart keine besonderen Ansprüche stellt. Sie sollte jedoch mit einigen Artgenossen gehalten werden. Was das Becken anbelangt, kann es ein Artbecken sein. Es darf aber ebenso auch ein Gemeinschaftsaquarium verwendet werden. Jedoch sollten sich natürlich alle Aquarienbewohner untereinander verstehen.

Bei der Haltung sollte auf eine gute Bepflanzung geachtet werden. Die Garnelen lieben es, sich von Zeit zu Zeit verstecken zu können. Dafür eignen sich vor allem feinfiedrige Pflanzen. Das Aquarium selbst, sollte die 20 cm Länge nicht unterschreiten. So bietet sich den Tieren genügend Platz. Ein größeres Aquarium macht dann Sinn, wenn man die Tiere züchten möchte oder auch noch andere Wasserbewohner einsetzen möchte.

Futter

Wie viele andere Garnelenarten mag die Rotschwanzgarnele Algen. Aber sie frisst ebenfalls auch Zierfischfutter. Wer möchte, kann spezielles Garnelenfutter kaufen, um den Tieren etwas Gutes zu tun. Frostfutter wäre eine weitere Möglichkeit.

Zucht

DIe Zucht dieser Art ist recht leicht. Es sollten Männchen und Weibchen ins Becken gesetzt werden. Für Anfänger reichen zu Beginn 10 Garnelen. Der Stamm sollte natürlich von beiden Geschlechtern genügend Exemplare aufweisen, damit der Vermehrung nicht viel im Wege steht. Wenn die Haltungsbedingungen stimmen, werden sich diese Garnelen sehr gut vermehren. Interessant zu wissen ist, dass die Weibchen keine Larven austragen, sondern schon Jungtiere zur Welt bringen. Diese sind voll lebensfähig und können sich alleine ernähren. Wichtig ist zu beachten, dass sich diese Wassertiere recht schnell vermehren können. Die Weibchen können mehrmals im Jahr tragen und somit recht viele Jungtiere zur Welt bringen. Ein Aquarium kann somit recht schnell überfüllt sein. Zur Not muss ein zweites Becken bereitstehen, um die Tiere umsetzen zu können.

Vergesellschaftung

Die Rotschwanzgarnelen sind sehr friedliche Wasserbewohner. Ihre Beckenkameraden sollten von daher ebenso friedfertig und nicht angriffslustig erscheinen. Zierfische sind eine gute Idee, ebenso andere Garnelen, die ebenfalls friedlich sind. Auch Krebse und Muscheln wären eine gute Idee und bringen mehr Abwechslung in das Aquarium.