Rote Tigergarnelen

Erscheinungsbild

Rote Tigergarnele
DirkBlankenhaus, Caridina-cf-cantonensis-crystal-red, CC BY-SA 3.0

Die Tigergarnelen sind eine ganz besondere Garnelenart. Sie gibt es gleich in mehreren Farben, hier wird aber über die rote Tigergarnele berichtet. Sie hat keine schwarzen Streifen wie die schwarzen oder auch blauen Garnelen. Ihre Streifen am Körper sind rot. Somit ist verständlich, wie diese Garnelenart zu ihren Namen kam. Der Körper ist aber ebenfalls interessant. Er ist hell, manchmal auch transparent. So kommen die roten Streifen besonders gut zur Geltung. Verwechselt werden kann die rote Tigergarnele nicht mit anderen Garnelenarten.

Es ist interessant zu wissen, dass bei den blauen und den schwarzen Tigergarnelen die Zucht eine sehr große Rolle spielt. Genauer gesagt, sind diese Tiere das Ergebnis der Zucht. Rote Tigergarnelen hingegen nicht. Sie kommen, so wie sie sind aus der freien Natur. Das ursprüngliche Zuhause dieser Garnelen ist China. Noch genauer gesagt ist es Südchina. Es gibt heute durchaus Zuchten, die der Garnele ähnlich sind, aber die man dann doch unterscheiden kann, weil der Körper nicht so hell ist. Auch haben die gezüchteten Varianten kaum eine solche Musterung aufzuweisen, wie die echten roten Tigergarnelen.

Haltung

Bei der Haltung, wenn es auf eine Zucht hinauslaufen soll, ist darauf zu achten, dass man natürliche rote Tigergarnelen erwirbt. Diese gibt es eher selten, weshalb sich die Zucht auch auf ähnliche Garnelen spezialisiert hat. Dies macht sich natürlich auch in den Preisen bemerkbar. Echte rote Tigergarnelen kosten mehr als andere Artgenossen.

Die Haltung ist im Grunde nicht weiter schwer. Wichtig ist ein ausreichend großes Aquarium zu bieten. Die 20er Länge ist selten zu empfehlen, das Becken sollte schon etwas größer sein. Das Becken sollte ausreichend bepflanzt werden, die Tiere brauchen Versteckmöglichkeiten.

Futter

Das Futter der roten Tigergarnelen muss nicht gut ausgewählt werden. Bei diesen Wasserbewohnern handelt es sich nämlich um Allesfresser. Sie sind nicht wählerlisch, was die Sache sehr einfach macht. Diese Tiere können Garnelenfutter bekommen, sind aber auch durchaus mit Frostfutter zufrieden. Sie lieben außerdem Grünfutter, beispielsweise Spinat. Herbstlaub kann den Tieren ebenfalls ins Wasser gegeben werden. Sie mögen dieses und verspeisen es recht zügig. Empfehlenswert wäre ein Proteinfutter zu geben. Dieses reicht man 1-2 Mal die Woche, damit die Tiere sich gut entwickeln können.

Zucht

Rote Tigeraugen lassen sich im Grunde gut züchten. Sie gehören dem spezialisiertem Fortpflanzungstypus an. Das bedeutet, die Weibchen können im Grunde jeden Monat tragen. Es müssen nur genauso viele Männchen wie Weibchen gehalten werden. Wenn dann die artgerechten Haltung gegeben ist, wird sich der Nachwuchs von alleine ergeben. Wichtig ist darauf zu achten, dass die Jungtiere noch recht klein sind und von daher die Filteranlagen so ausgestattet sind, dass die Jungtiere nicht gefährdet sind. Wer darauf nicht achtet, riskiert, dass die Filteranlage die Jungtiere ansaugt.

Vergesellschaftung

Rote Tigergarnelen sind im Grunde recht friedliche Wasserbewohner. Aber natürlich dürfen nur andere Tiere ins Becken, die ebenfalls nicht angreifen. Wer andere Wassertiere einsetzen will, sollte sich vor deren Kauf immer informieren, ob es sich um friedliche Zeitgenossen handelt. Aber nicht nur das, stressige Tiere stören diese Garnelenart. Es sollten also, wenn es um Fisher geht, nur Tiere ins Becken die nicht so hektisch sind. Wer die Garnelen züchten möchte und nur echte rote Tigergarnelen dabei ins Leben rufen will, sollte auf andere Garnelensorten im Becken verzichten.