Malaya Garnelen

Erscheinungsbild

Das Erscheinungsbild der Malaria Garnelen ist nicht ganz einfach zu bestimmen, da diese Tiere ihre Körperfärbung verändern können. Optisch erscheint diese Garnelen Art meistens in einem beigen oder braunen Ton. Teilweise sind aber sogar blaue oder rötliche Färbungen möglich. Sehr interessant ist bei den Malaya Garnelen die Zeichnung, welche diese Garnelen Art von vielen artverwandten Tieren unterscheidet. Der Rückenstrich wird nämlich zusätzlich noch von einem weiteren Streifen durchzogen, was definitiv ein Alleinstellungsmerkmal ist. In den meisten Fällen sind diese zusätzlichen Querstreifen deutlich heller als der restliche Körper. Weitere Zeichnungen sind auch am Schwanz der Malaya Garnele möglich. Dies können beispielsweise kleine Punkte in unterschiedlichen Farben sein. Männliche und weibliche Tiere können sich zudem in ihrer Optik unterscheiden. In der Regel sind die weiblichen Tiere ein Stück größer und sind auch von der seitlichen Betrachtung her ein wenig flacher als die männlichen Artgenossen.

Haltung

Die richtige Haltung der Malaya Garnelen ist besonders wichtig. Es ist zu empfehlen, ein Aquarium mit einem Fassungsvermögen von mindestens 10 Litern zu verwenden. Die Temperatur des Wassers sollte zwischen 23 und 30 Grad liegen. Die optimale Temperatur für die Haltung liegt bei 25 Grad. Um eine optimale Haltung gewährleisten zu können sollte zudem ein pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 gegeben sein. Als Besetzung sollten mindestens zehn Tiere in das Aquarium integriert werden. Theoretisch können zwar auch weniger Tiere eingesetzt werden, durch die nicht zu erkennende Geschlechterverteilung kann eine spätere Zucht unter Umständen aber schwieriger vonstattengehen. Wenn bei der Haltung höhere Temperaturen über 25° gewählt werden, dann sind die Malaya Garnelen lebendiger und schneller unterwegs. Bei einer Haltung zu Temperaturen unter 25 Grad sind sie hingegen träger und langsamer. Dies sollte hinsichtlich einer artgerechten Haltung immer bedacht werden.

Futter

Eine optimale Ernährung der Malaya Garnelen ist sehr einfach und kann bereits ohne größeren Aufwand sichergestellt werden. In erster Linie ernähren sich diese Tiere von verschiedenem Algenaufwuchs. Aber auch Biofilme, welche sich im Aquarium auf der Dekoration und auf den Pflanzen bilden können, gehören zum Ernährungsprogramm der Malaya Garnelen. Selbstverständlich gibt es auch Garnelen Futter, welches auf die Ernährung dieser Tiere abgestimmt worden ist. Zweimal wöchentlich sollte daher auch die erforderliche Protein-Nahrung gefüttert werden. Dies bietet eine optimale Nahrungsergänzung. Generell bildet demnach das pflanzliche Futter die wichtigste Ernährungsgrundlage. Alternativ kann auch braunes Herbstlaub aus der Natur gefüttert werden, was von den Malaya Garnelen sehr gerne angenommen wird.

Zucht

Bei der Vermehrung bringen die Malaya Garnelen zunächst kleinere Larven zur Welt, welche sich nach kurzer Zeit zu Jungtieren entwickeln werden. Wenn diese Tiere gezüchtet werden, ist kein besonderes Brackwasser erforderlich. Die Vermehrung kann im normalen Süßwasser geschehen, welches bereits im Aquarium der Elterntiere vorhanden sein sollte. Die Entwicklung der jungen Malaya Garnelen unterscheidet sich zu anderen Garnelen Arten und ist in der Praxis schwerer zu beobachten. Aufgrund der geringen Größe sind die Jungtiere eher unauffällig. Bei der Zucht ist es zu empfehlen, dass diese in einem eingefahrenen Becken betrieben wird. Dieses Becken sollte immer mit zusätzlichen Schwebeteilchen versorgt werden, damit die Jungtiere optimal ernährt werden können. In jedem Fall sollte sichergestellt werden können, dass die Nachkommen vor Fressfeinden geschützt sind und nicht dem Sog des Filters im Aquarium ausgesetzt werden. Der Filter im Aquarium sollte zudem so ausgerichtet werden, dass über dem Grund keine Strömung entstehen kann. Auf diese Art und Weise kann sich eine Mulmschicht bilden, welche einen optimalen Schutz für die jungen Tiere darstellen kann. Außerdem ist es zu empfehlen, dass ein Filter mit Schaumstoffmatte eingesetzt wird, damit die Larven nicht vom Sog erfasst werden können. Wenn diese wichtigen Faktoren bei der Zucht stets eingehalten werden können, dann wird sich die Besatzung im Aquarium rasch vermehren. Bevor mit der Zucht von Malaya Garnelen begonnen wird, müssen zwingend diese wichtigen Voraussetzungen geschaffen werden.

Vergesellschaftung

Eine Vergesellschaftung sollte in jedem Fall vollkommen risikolos für alle beteiligten Tiere ablaufen. Es dürfen nur Tiere miteinander vergesellschaftet werden, welche ähnliche Bedürfnisse ihres individuellen Lebensraums haben. Generell ist es möglich, Malaya Garnelen mit verschiedenen Fischarten in einem Aquarium unterzubringen. Die Vergesellschaftung ist auch mit Schnecken oder verschiedenen Krebsarten möglich. Selbstverständlich können auch unterschiedliche Garnelen Arten zusammen in einem Aquarium leben. Das Zusammenleben mehrerer Tiere kann einen besonderen optischen Reiz in einem Aquarium ausmachen.