Goldene Tigergarnelen

Erscheinungsbild

Goldenen Tigergarnelen sind ganz besondere Garnelen. Sie weisen in der Tat eine goldene Färbung auf und ziehen deshalb viele Blicke auf sich. Den Namen hat sich dieses Meerestier verdient, denn es schimmert sehr schön in seiner Farbe. Goldene Tigergarnelen sind natürlich nicht alle gleich in der Färbung, bei einigen stahlt die Farbe mehr, bei anderen ist sie eher etwas schwächer ausgeprägt. Bei der goldenen Farbe bei diesen Garnelen, geht es allerdings um die Körpergrundfärbung. Dies macht die Sache allerdings auch noch ein wenig interessanter. Denn neben dieser Färbung weisen diesen Garnelen auch noch die bekannten Tigerzeichnungen auf. Auch diese sind wie die Körpergrundfarbe unterschiedlich ausgeprägt, was die einzelnen Tiere anbelangt. Manche Tiere haben dunklere Streifen, bei anderen erscheinen sie heller. Schön ist natürlich, wenn Körpergrundfarbe und Streifen auffällig sind. Dann schaut man sich goldene Tigergarnelen natürlich noch viel lieber an. Sehr interessant ist festzustellen, dass manche dieser Garnelenart gar nicht richtig golden sind, sondern eher ein wenig orange. Eine Färbung, die sehr nett anzusehen ist.

Haltung

Wer schon Garnelen hatte, wird die Haltung als recht leicht empfinden. Es gibt gewisse Punkte, die eingehalten werden müssen, damit sich die Wassertiere rundum wohlfühlen. Nur wenn sie sich wohlfühlen, werden sich die Tiere auch vermehren. Wichtig ist zum Beispiel, die Wassertemperatur im Auge zu behalten. Diese Garnelen mögen Temperaturen von 19-25 Grad. Es gibt Messgeräte, die so eingestellt werden können, dass ein Alarm ertönt, wenn sich die Temperatur nicht in diesen Messbereichen bewegt. Dies ist praktischer, als öfter auf die Temperatur schauen zu müssen.

Nicht nur die Temperatur ist wichtig, sondern auch die Wasserhärte. Diese sollte bei bis zu 15 °dgH liegen. Das Wasser muss außerdem einen gewissen pH Wert zu bieten haben, damit goldene Tigergarnelen sich wirklich heimisch fühlen. Hier ist auf die Werte von 5,5 – 7,5 zu achten.

Futter

Goldene Tigergarnelen gelten als Allesfresser. Sie lieben natürlich die verschiedensten Garnelenfuttersorgen. Ebenso kann aber auch Frostfutter gegeben werden, wie auch Naturfutter. Zu Naturfutter zählen zum Beispiel Erlenzapfen, Laubblätter, Brennnessel, Spinat und mehr. Auch den Algenaufwuchs werden die Garnelen gerne fressen, ebenso wie Biofilm und Mikroorganismen.

Für Junggarnelen empfiehlt sich Staubfutter oder aber auch Stabfutter. Auch Pasten können den Tieren angeboten werden oder feinkörniges Futter.

Zucht

Die Zucht ist nicht sonderlich schwer, solange man sich an die Wassertemperatur hält, die für diese Tiere wichtig ist. Außerdem sollte natürlich das Becken schön dicht bepflanzt sein. Goldene Tigergarnelen lieben es, sich zwischen Hölzern, Laub, Steinen und Pflanzen zu verstecken. Nebenher grasen sie gerne auf Moosarten die Algen ab.

Wer die goldenen Tigergarnelen züchten möchte, sollte sich eine Gruppe von mindestens 10 Tieren anschaffen. Natürlich die gleiche Menge Weibchen wie Männchen. Es sollte ein großes Aquarium angeschafft werden, welches den Tieren genügend Platz bietet. Diese werden bis zu 3,5 cm groß, was für Garnelen eine noch recht harmlose Größe ist. Aber in Anbetracht an den Nachwuchs, ist bei der Züchtung ein größeres Becken anzuraten.

Vergesellschaftung

Die Vergesellschaftung sollte sehr gut bedacht angegangen werden. Goldene Tigergarnelen sollten nie irgendwelchen Fressfeinden ausgesetzt werden. Denn es kann durchaus sein, dass diese dann den Garnelen zusetzen und ihnen auch gefährlich werden können. Nicht nur den Jungtieren, sondern auch den ausgereiften Garnelen.

Wenn andere Garnelen gehalten werden sollen, muss bedacht werden, dass es dann natürlich zu Kreuzungen kommen kann. Dies kann recht interessant sein, wenn neue Züchtungen mit interessanten Farben ins Leben gerufen werden sollen. Wer dies aber nicht möchte, sollte lieber nur eine Gruppe von goldenen Tigergarnelen halten.

Man kann klar sagen, dass die goldenen Tigergarnelen zu den friedfertigen Wassertieren gehören. Daher sollten ebenso nur friedfertige andere Mitbewohner in das Becken einziehen. Wichtig ist auch, dass es keine Fische sind, die hektisch im Becken hin- und herschwimmen. Dies stresst die Garnelen und dies kann sich negativ auf die Zucht auswirken.