Bloody Mary Garnelen

Die Bloody Mary Garnele ist bei vielen Aquarianern sehr beliebt. Ihr Namespate ist ein Cocktail, indem sich Wodka und Tomatensaft befinden. Somit wird klar, wieso dieser Garnelenart ihren Namen erhalten hat. Im folgenden Ratgeber wird diese genauer vorgestellt und unter anderem auch erläutert, wie sie gehalten werden sollte, was sie frisst und wie sie sich fortpflanzt.

Erscheinungsbild

Die Bloody Mary Garnelen sind in einem tiefen Rot gefärbt, das allerdings unterschiedlich stark ausfallen kann. Viele Aquarianer fragen sich, wie es bei diesen Tieren um die Farbstabilität bestellt ist. Teilweise wird berichtet, dass die Nachkommen in einigen Fällen nicht ganz so intensiv gefärbt sind wie die Elterntiere. Mit der Zeit wird die Färbung häufig noch stärker, sodass einfach nur ein wenige Geduld gefragt ist. Die Garnelen können bis zu drei Zentimeter lang werden.

Haltung

Wie die meisten Garnelen aus der Gattung der sogenannten Neocaridina ist auch die Bloody Mary sehr friedlich und lebt am liebsten in großen Gruppen. Da sie sich auch sehr gut mit diversen anderen Aquariumbewohnern versteht, eignet sie sich auch hervorragend für Gesellschaftsbecken. Auf diesen Punkt wird allerdings zu einem späteren Zeitpunkt noch genauer eingegangen. Es ist sogar möglich, sie mit anderen Garnelen zu halten, was dann aber dazu führen könnte, dass der Nachwuchs unterschiedlich gefärbt wäre. Die Tiere sind nicht sehr anspruchsvoll, wenn es um die Wasserwerte in einem Aquarium geht. Da sie sich sehr gut anpassen können, fühlen sie sich in unterschiedlichsten Umgebungen wohl.

Grundsätzlich sind aber schön und abwechslungsreich eingerichtete Becken immer gerne gesehen. Denn in diesen finden sie diverse Oberflächen vor, die sie abgrasen können. Zudem sind die Pflanzen auch ein gern genommenes Versteck. Das ist gerade bei Jungtieren sehr wichtig.

Futter

Bloody Mary Garnelen sind wie viele andere Garnelenarten Allesfresser und damit gute Resteverwerter. Daher sind sie beim Futter auch gar nicht wählerisch und können unterschiedlichste Futterquellen nutzen. Dennoch sollten sie möglichst abwechslungsreich ernährt werden. Dazu gehört auch, dass sie zwei Mal in der Woche ein spezielles und geeignetes Proteinfutter erhalten. Ansonsten fressen sie vorwiegend pflanzliche Kost und normales Garnelen-Futter.

Zucht

Bloody Marys vermehren sich sehr schnell. Allerdings nur dann, wenn ihnen das Becken gefällt. Die Weibchen tragen unter ihrem Hinterleib rund drei bis vier Wochen zwischen 20 und 40 Eier. Dann schlüpfen die schon komplett entwickelten Jungtiere. Wer seinen Garnelen-Stamm farbrein beibehalten will, muss andersfarbige Exemplare separieren und zum Beispiel an eine Tierhandlung verkaufen. Übrigens werden die Jungtiere am Anfang am besten mit einem Staubfutter ernährt, das einen guten Start ermöglicht.

Vergesellschaftung

Die Tiere sind sehr friedlich und können daher auch problemlos in einem Gesellschaftsbecken leben. Allerdings sollten auch die anderen Beckenbewohner sorgsam mit ihnen umgehen und nicht streitlustig sein. Sehr gut lassen sich die Bloody Mary Garnelen zum Beispiel mit Guppys, Platys, Mollys, kleinen Krebsen, Schnecken und auch Muscheln halten. Wichtig ist nur, dass dies anderen Bewohner genauso groß oder wenn dann nur minimal größer und vor allem friedlich sind.